Der Deutsche Fußball-Bund e.V. (DFB) und das Cares Project/Sport Cares) haben eine Vereinbarung über ein Beratungsmandat im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte geschlossen. Gemäß der Vereinbarung stellt das Cares Project, vertreten durch seinen Gründer und Geschäftsführer Jonas Burgheim, dem weltweit größten Einzel-Sportverband seine Expertise im Bereich Sport und Menschenrechte zur Verfügung. Das Cares Project unterstützt den DFB als externer Berater insbesondere bei der Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt.

Im Herbst 2019 verankerte der DFB ein Bekenntnis „zur Achtung aller international anerkannten Menschenrechte“ in seiner Satzung (§2 Abs. 2). Die erforderlichen Folgeschritte zur Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfalt in der Geschäftstätigkeit des Verbands erfolgen nun in Zusammenarbeit mit dem Cares Project. Zentraler Bezugsrahmen für diese Arbeit sind die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte (UNGP) und der Nationale Aktionsplan Wirtschaft und Menschenrechte (NAP). Auf ihrer Grundlage entwickelt das Cares Project fachliche Einschätzungen und Empfehlungen für den DFB-Menschenrechts-Ansatz.

Das Cares Project greift dabei auf umfangreiche Erfahrung im Bereich Wirtschaft und Menschenrechte insbesondere im Sport-Umfeld zurück. Jüngste Beratungsmandate umfassen eine Facheinschätzung für den Europarat zur Überarbeitung der Europäischen Sport Charta sowie die Erstellung einer menschenrechtlichen Risikoanalyse im Athletenumfeld für die unabhängige Athletenvertretung deutscher Spitzenathleten, Athleten Deutschland e.V.

In seinem Fach-Beitrag „Menschenrechtliche Sorgfaltspflicht im deutschen Profisport“, der im März 2020 im Sammelband „Sport im Kontext von internationaler Zusammenarbeit und Entwicklung“ erschien, umreißt Jonas Burgheim fachliche und praktische Herausforderungen in diesem Tätigkeitsfeld.

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